Arlberg, San Bernardino und Lago Maggiore
Wir sind unter den ersten beim Frühstück, denn ein langer Reisetag steht uns bevor.

Die erste Etappe führt über den Arlbergpass. Dort halten wir kurz eine Rast und besorgen die Autobahnvignette für die Schweiz
Ein wenig abenteuerlich gestaltet sich das, denn anstatt einer digitalen Vignette erscheint die Nachricht, dass der Antrag bearbeitet wird und dass man noch keinesfalls auf die Autobahn in der Schweiz auffahren soll.
In Feldkirch bei der Tankstelle stellen wir erleichtert fest, dass wir im Besitz einer Autobahnvignette für SOL und TRANSE sind für das Jahr 2026. Somit kann die nächste Etappe in Angriff genommen werden. Sie führt uns den Rhein entlang flussaufwärts bis zum Fuß des San Bernardino.

Atlan möchte mir dieses Gustostückerl unbedingt zeigen. Kehre um Kehre bemühe ich mich Ausschau zu halten, ob Gegenverkehr zu erwarten ist. Der Rhein liegt uns zu Füßen und wir kommen den schneebedeckten Gipfeln stetig näher. Oben auf der Passhöhe ist leider das Gasthaus geschlossen. Wir hatten uns auf einen Kaffee gefreut.


Die Südrampe des San Bernardino fahren wir auf der Autobahn. Atemberaubende Ingenieurskunst erlaubt uns die zügige Abfahrt.
Ab dem Luganersee wird der Verkehr dicht und bis Varese geht es zeitweise nur im Schritttempo voran. Sommerliche Temperaturen erwarten uns in Italien und machen das Stopp&Go mit dem Motorrad noch zusätzlich anstrengend.
Nach langer Fahrt erreichen wir unser Motel beim Lago Maggiore, von dort geht es morgen weiter zum Nationalpark Gran Paradiso.
Der Abendspaziergang durch den Ort gestaltet sich kurz. Wir gönnen uns eine Pizza und ein Glas Wein und stimmen uns auf den Urlaub ein. 🍕🍷🌞🏍️🦄



