2026-Tourentagebuch Frankreichtour,  Motorrad-Touren

Anders als geplant…

Anders als geplant fahren wir am Mittwoch gleich nach dem Frühstück in Wien los. Mit nur einem Bike statt mit zwei.

Die Ursache dafür liegt knapp 3 Wochen zurück: Bin mit MILA umgefallen und hab mich dabei an der linken großen Zehe verletzt. Immerhin passe ich jetzt wieder in meine Motorradstiefel hinein, doch fürs Schalten reicht es noch nicht.

MILA bleibt leider daheim

Daher alles umpacken, aufs Wesentliche beschränken und mit der SOL zu zweit auf Reise gehen.

reisefertig 🏍️🦄

Der Wettergott war nicht auf unserer Seite: Mehrere Regenfronten vom Westen kommend ließen uns Mal mehr und Mal weniger nass werden.

Dennoch ließ Atlan sich nicht verdrießen und hielt an der geplanten Route fest: Über den Rohrer Sattel und den Ofenpass, durch Wildalpen und Gesäuse bis Admont und weiter über den Koppenpass nach Hallstatt und über den Pass Gschütt nach Abtenau.

Dort erwartete uns ein heimeliges Quartier für die Nacht: Liebevoll kümmern sich Franziska und Johannes um ihre Gäste und umsorgen sie mit Herzlichkeit. 💝 Privatzimmer Pendl – wir kommen wieder, wenn es uns in eure Gegend verschlägt 😊

liebevoll umsorgt 💖

Nach üppigem Frühstück führte uns heute die Route nicht wie geplant über Obertauern und den Katschberg nach Kärnten und über die Großglockner Hochalpenstraße zurück ins Salzburger Land, wo wir die nächsten Tage in Dienten am Hochkönig verbringen werden. Nein, wir fuhren auf direktem Weg nach Kaprun in die Fachwerkstatt, weil SOLs Hinterradbremse nicht greift. Atlan vermutet Luft im System und hat kurzfristig heute einen Termin für die Entlüftung des Bremssystems bekommen.

Kurzfristiger Termin in der Werkstatt und die Regensachen wegpacken 🏍️🪛🔧☀️

Wir fahren aus der Werkstatt raus und Atlan checkt die Bremse und sie tut wieder nicht, wie sie soll. Daher zurück zur Werkstatt und für morgen Nachmittag einen Termin erhalten für gründliche Ursacheforschung, wie da Luft reinkommen kann.

Wir fahren die wunderschöne kurvige Straße nach Dienten am Hochkönig hinauf und treffen viel zu früh bei unserem Quartier ein. Während wir noch überlegen, wie wir die Wartezeit gestalten wollen, kommt der Wirt und wir können unser Zimmer bereits beziehen.

Strahlend blauer Himmel verleitet uns und wir ziehen uns um für eine Gondelfahrt. Als wir das Haus verlassen wollen, setzt heftiger Regen ein. Also ist Rasten das Gebot der Stunde. Glücklicherweise können wir uns nun auch wieder einloggen bei unserem BLOG und ich kann endlich meinen Beitrag hier verfassen 😊

Ein Kommentar

  • Eva

    Schon in so wenigen Tagen so ereignisreich!
    Ich hoffe ihr könnt eure Reise bald fortsetzen!
    Alles Gute 🤩🥰😍Mit lieben Grüßen

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