{"id":3723,"date":"2025-08-04T19:43:27","date_gmt":"2025-08-04T17:43:27","guid":{"rendered":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/?p=3723"},"modified":"2025-11-19T12:56:55","modified_gmt":"2025-11-19T11:56:55","slug":"tag-11-mara-bekommt-ein-endurojacket","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/2025\/08\/04\/tag-11-mara-bekommt-ein-endurojacket\/","title":{"rendered":"Tag 11 &#8211; Mara bekommt ein Endurojacket"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser heutiges Tagesziel ist es, vom COL ARES \u00fcber 3 P\u00e4sse nach TARASCON-SUR-ARIEGE zu fahren. Wir fr\u00fchst\u00fccken, landen unser Gep\u00e4ck auf was wegen der engen Stiege runter vom 2. Stock ziemlich anstrengend ist, und fahren den Berg genauso wieder hinunter wie wir gestern hinaufgefahren sind. Lt. Atlans Wertung beginnt sehr bald ein erstes \u201eGustost\u00fcckerl\u201c \u2013 der COL DE MENTE. Die Stra\u00dfe ist breit, perfekt asphaltiert, wenig Verkehr und windet sich in vielen Kurven und Kehren von 500m steil hinauf auf 1349m. Es stellt sich allerdings heraus, dass Mara mit den Spitzkehren immer noch sehr zu k\u00e4mpfen hat, weshalb wir auf halber H\u00f6he bald eine Pause machen m\u00fcssen. Es geht dann auf einsamer Landstra\u00dfe weiter via der D85 und der D618 hinauf zum COL DE PORTET-D\u00b4ASPET. Die Stra\u00dfe wartet allerdings mit ein paar T\u00fccken auf: Sie ist etwas enger und ein Arbeitertrupp ist gerade dabei die Schlagl\u00f6cher hinauf zur Passh\u00f6he mit Asphalt auszub\u00fcgeln. Das bedeutet: Rollsplitt.<br>Mara, noch immer nicht in ihren Fahrk\u00fcnsten gefestigt macht schlie\u00dflich gleich mehrere Fehler auf einmal: In einer Kurve mit einem frischen Asphaltflicken und Rollsplitt obendrauf, verschaltet sie sich gleich 2-mal, hat am Ende aus Versehen den Leerlauf drin, kommt zu unkontrolliert zum Stillstand, verliert die Balance und f\u00e4llt einfach um. Atlan h\u00f6rt nur noch den entsetzten Schrei im Interkom. Nachdem er die SOL ordentlich abgestellt hat, l\u00e4uft er Mara zu Hilfe, welche mittlerweile aufgestanden ist und am Boden zerst\u00f6rt ist. Atlan versucht die auf der linken Seite liegende KIRA aufzustellen, was aber aufgrund des Leerlaufs schwierig ist, weil das Bike auf der absch\u00fcssigen Stra\u00dfe immer wieder wegrutscht. Gl\u00fccklicherweise kommt ein Auto, dessen Fahrer sofort stehenbleibt, und uns hilft. Mara ist nichts passiert aber ihr Selbstbewusstsein hat offensichtlich einen ziemlichen Knick bekommen. Was f\u00fcr sie aber noch schlimmer ist: Ihre bis dahin makellos saubere Motorradjacke ist jetzt gespickt mit in Teer getr\u00e4nktem Rollsplitt. Den Rollsplitt kann man mit der Hand wegwischen, die Teerflecken werden wohl f\u00fcr immer bleiben. 2024 war Atlan in einer \u00e4hnlichen Situation, als er in NORWEGEN bei rauer See auf einer F\u00e4hre die SOL festzurren musste und dabei Hose und Jacken mit Schmiere bekleckerte. Ein danebenstehender polnischer Motorradfahrer sah den entsetzten Blick Atlans und meinte trocken: \u201eNow it looks like an Enduro Jacket\u201c. Atlan sieht den Teer auf Maras Jacke und meint verschmitzt: \u201eJetzt hast du auch ein Endurojacket\u201c. Da muss sogar die missmutige Mara l\u00e4cheln. Wir stehen mitten auf der Stra\u00dfe und m\u00fcssen da weg. Oben auf der Passh\u00f6he ist sicher ein Parkplatz \u2013 was sich als Trugschluss erweist. Wenige hundert Meter nach der \u201eUmfallstelle\u201c fahren wir an den Stra\u00dfenarbeitern vorbei, und es stellt sich heraus, dass die Passh\u00f6he nur eine kleine Kuppe ist, wo es sofort wieder abw\u00e4rts ins Tal geht. Der wenige Platz, den es dort gibt, ist von einer Radfahrergruppe okkupiert. Ergo fahren wir, ohne stehenzubleiben, weiter. Die Stra\u00dfe ist jetzt auch f\u00fcr Mara easy und wir bleiben in CASTILLON-EN-COUSERANS stehen. Dort, wo wir unsere Bikes abstellen, sind wir jedoch unerw\u00fcnscht, weshalb wir SOL und KIA au\u00dfer Sicht abstellen m\u00fcssen. In einem typischen Landbeisl trinken wir dann einen Kaffee und werden dabei bestaunt wie das 8. Weltwunder. Da bleiben offenbar nicht allzu oft Leute stehen. \ud83d\ude0a<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_125556.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3991\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Wir bleiben dann noch am COL DE PORT (1249m) stehen und genie\u00dfen die herrliche Aussicht. Es gibt dort einen Schotterparkplatz und das Bike dort ordentlich abzustellen, soda\u00df man dann problemlos wieder weiterfahren kann ist garnicht so einfach. Teilkweise gibt es dort tief ausgewaschene Fahrrinnen, wehalb Mara beim wegfahren Atlan bitten, KIRA dorthin zu stellen, wo ihr nicht dauernd gedankenlos abgestellt Autos die Fahrt versperren. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"621\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/T11_1-1024x621.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4001\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/T11_1-1024x621.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/T11_1-300x182.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/T11_1-768x466.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/T11_1-1536x931.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/T11_1-2048x1242.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/T11_1-1140x691.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"2560\" data-id=\"3993\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_150630-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3993\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_150630-scaled.jpg 1920w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_150630-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"3994\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_153116-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3994\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_153116-768x1024.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_153116-225x300.jpg 225w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_153116-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_153116-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_153116-1140x1520.jpg 1140w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_153116-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Angekommen in TARASCON-SUR-ARIEGE verlieren wir in diesem Einbahnzirkus die Orientierung und m\u00fcssen zu Fu\u00df das Hotel suchen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_183914-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3996\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_183914-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_183914-300x225.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_183914-768x576.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_183914-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_183914-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_183914-1140x855.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mara ist schon ziemlich ersch\u00f6pft und bittet Atlan auch ihr Bike zu holen. Atlan seinerseits ist aber auch nicht mehr so ganz frisch, ist dehydriert und hat Probleme zu den Motorr\u00e4dern zur\u00fcckzufinden. Im Ort findet wohl am Abend ein Volksfest statt und auf einer B\u00fchne wird gerade die Leistungsf\u00e4higkeit der Lautsprecherboxen ausgetestet. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"808\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/T11_2-1024x808.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4005\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/T11_2-1024x808.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/T11_2-300x237.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/T11_2-768x606.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/T11_2-1536x1213.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/T11_2-2048x1617.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/T11_2-1140x900.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Atlan muss da dran vorbei und die irre Lautst\u00e4rke verursacht bei ihm Kopfschmerzen und Schwindelgef\u00fchle. Die B\u00e4sse f\u00fchlen sich an wie die Druckwellen wenn man bei Artilleriefeuer direkt neben dem Gesch\u00fctz steht. Das ist definitiv gesundheitssch\u00e4dlich. Beide Bikes stehen dann vorm Hotel, wir haben ein Fenster mit Blick auf unsere Bikes und es gibt gl\u00fccklicherweise einen Aufzug.<br>Wir haben heute nur noch eine Aufgabe: uns einen Supermarkt zu suchen und Getr\u00e4nke und Verpflegung f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag zu kaufen. Der Fu\u00dfmarsch dorthin ist nicht sehr weit aber in der Hitze dann doch anstrengend.<br>Der letzte Takt des Tages ist dann das Abendessen im Hotel. Es gibt eine gro\u00dfe Terrasse \u00fcberdacht mit einem gro\u00dfen Sonnensegel und wir haben einen Platz am Rand in der gnadenlosen Sonne. Es dauert dann eine gef\u00fchlte Ewigkeit, bis wir den \u00fcberforderten Kellner dazu bringen k\u00f6nnen das Sonnensegel so weit nach vorne zu ziehen, bis wir auch im Schatten sitzen k\u00f6nnen. Auch das Warten auf das Servieren des Men\u00fcs erfordert Langmut.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"4000\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_204339-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4000\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_204339-768x1024.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_204339-225x300.jpg 225w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_204339-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_204339-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_204339-1140x1520.jpg 1140w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_204339-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"3999\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_204335-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3999\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_204335-768x1024.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_204335-225x300.jpg 225w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_204335-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_204335-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_204335-1140x1520.jpg 1140w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_204335-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"3998\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_192442-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3998\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_192442-768x1024.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_192442-225x300.jpg 225w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_192442-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_192442-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_192442-1140x1520.jpg 1140w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20250804_192442-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>In der Nacht k\u00f6nnen wir durch das offene Fenster entfernt die Ger\u00e4usche des Volksfestes h\u00f6ren und k\u00f6nnen sogar, wenn wir uns aus dem Fenster lehnen, einen Teil des beeindruckend langen Feuerwerks sehen. Mara geht sogar runter auf die Stra\u00dfe um sich das anzusehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"546\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/PAJ-Route-Tag-11-1024x546.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3691\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/PAJ-Route-Tag-11-1024x546.png 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/PAJ-Route-Tag-11-300x160.png 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/PAJ-Route-Tag-11-768x410.png 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/PAJ-Route-Tag-11-1140x608.png 1140w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/PAJ-Route-Tag-11.png 1488w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">unsere Tagesetappe: 131 km<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-not-stacked-on-mobile is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser heutiges Tagesziel ist es, vom COL ARES \u00fcber 3 P\u00e4sse nach TARASCON-SUR-ARIEGE zu fahren. Wir fr\u00fchst\u00fccken, landen unser Gep\u00e4ck auf was wegen der engen Stiege runter vom 2. Stock ziemlich anstrengend ist, und fahren den Berg genauso wieder hinunter wie wir gestern hinaufgefahren sind. Lt. Atlans Wertung beginnt sehr bald ein erstes \u201eGustost\u00fcckerl\u201c \u2013 der COL DE MENTE. Die Stra\u00dfe ist breit, perfekt asphaltiert, wenig Verkehr und windet sich in vielen Kurven und Kehren von 500m steil hinauf auf 1349m. Es stellt sich allerdings heraus, dass Mara mit den Spitzkehren immer noch sehr zu k\u00e4mpfen hat, weshalb wir auf halber H\u00f6he bald eine Pause machen m\u00fcssen. Es geht dann auf einsamer Landstra\u00dfe weiter via der D85 und der D618 hinauf zum COL DE PORTET-D\u00b4ASPET. Die Stra\u00dfe wartet allerdings mit ein paar T\u00fccken auf: Sie ist etwas enger und ein Arbeitertrupp ist gerade dabei die Schlagl\u00f6cher hinauf zur Passh\u00f6he mit Asphalt auszub\u00fcgeln. Das bedeutet: Rollsplitt.Mara, noch immer nicht in ihren Fahrk\u00fcnsten gefestigt macht schlie\u00dflich gleich mehrere Fehler auf einmal: In einer Kurve mit einem frischen Asphaltflicken und Rollsplitt obendrauf, verschaltet sie sich gleich 2-mal, hat am Ende aus Versehen den Leerlauf drin, kommt zu unkontrolliert zum Stillstand, verliert die Balance und f\u00e4llt einfach um. Atlan h\u00f6rt nur noch den entsetzten Schrei im Interkom. Nachdem er die SOL ordentlich abgestellt hat, l\u00e4uft er Mara zu Hilfe, welche mittlerweile aufgestanden ist und am Boden zerst\u00f6rt ist. Atlan versucht die auf der linken Seite liegende KIRA aufzustellen, was aber aufgrund des Leerlaufs schwierig ist, weil das Bike auf der absch\u00fcssigen Stra\u00dfe immer wieder wegrutscht. Gl\u00fccklicherweise kommt ein Auto, dessen Fahrer sofort stehenbleibt, und uns hilft. Mara ist nichts passiert aber ihr Selbstbewusstsein hat offensichtlich einen ziemlichen Knick bekommen. Was f\u00fcr sie aber noch schlimmer ist: Ihre bis dahin makellos saubere Motorradjacke ist jetzt gespickt mit in Teer getr\u00e4nktem Rollsplitt. Den Rollsplitt kann man mit der Hand wegwischen, die Teerflecken werden wohl f\u00fcr immer bleiben. 2024 war Atlan in einer \u00e4hnlichen Situation, als er in NORWEGEN bei rauer See auf einer F\u00e4hre die SOL festzurren musste und dabei Hose und Jacken mit Schmiere bekleckerte. Ein danebenstehender polnischer Motorradfahrer sah den entsetzten Blick Atlans und meinte trocken: \u201eNow it looks like an Enduro Jacket\u201c. Atlan sieht den Teer auf Maras Jacke und meint verschmitzt: \u201eJetzt hast du auch ein Endurojacket\u201c. Da muss sogar die missmutige Mara l\u00e4cheln. Wir stehen mitten auf der Stra\u00dfe und m\u00fcssen da weg. Oben auf der Passh\u00f6he ist sicher ein Parkplatz \u2013 was sich als Trugschluss erweist. Wenige hundert Meter nach der \u201eUmfallstelle\u201c fahren wir an den Stra\u00dfenarbeitern vorbei, und es stellt sich heraus, dass die Passh\u00f6he nur eine kleine Kuppe ist, wo es sofort wieder abw\u00e4rts ins Tal geht. Der wenige Platz, den es dort gibt, ist von einer Radfahrergruppe okkupiert. Ergo fahren wir, ohne stehenzubleiben, weiter. Die Stra\u00dfe ist jetzt auch f\u00fcr Mara easy und wir bleiben in CASTILLON-EN-COUSERANS stehen. Dort, wo wir unsere Bikes abstellen, sind wir jedoch unerw\u00fcnscht, weshalb wir SOL und KIA au\u00dfer Sicht abstellen m\u00fcssen. In einem typischen Landbeisl trinken wir dann einen Kaffee und werden dabei bestaunt wie das 8. Weltwunder. Da bleiben offenbar nicht allzu oft Leute stehen. \ud83d\ude0a Wir bleiben dann noch am COL DE PORT (1249m) stehen und genie\u00dfen die herrliche Aussicht. Es gibt dort einen Schotterparkplatz und das Bike dort ordentlich abzustellen, soda\u00df man dann problemlos wieder weiterfahren kann ist garnicht so einfach. Teilkweise gibt es dort tief ausgewaschene Fahrrinnen, wehalb Mara beim wegfahren Atlan bitten, KIRA dorthin zu stellen, wo ihr nicht dauernd gedankenlos abgestellt Autos die Fahrt versperren. Angekommen in TARASCON-SUR-ARIEGE verlieren wir in diesem Einbahnzirkus die Orientierung und m\u00fcssen zu Fu\u00df das Hotel suchen. Mara ist schon ziemlich ersch\u00f6pft und bittet Atlan auch ihr Bike zu holen. Atlan seinerseits ist aber auch nicht mehr so ganz frisch, ist dehydriert und hat Probleme zu den Motorr\u00e4dern zur\u00fcckzufinden. Im Ort findet wohl am Abend ein Volksfest statt und auf einer B\u00fchne wird gerade die Leistungsf\u00e4higkeit der Lautsprecherboxen ausgetestet. Atlan muss da dran vorbei und die irre Lautst\u00e4rke verursacht bei ihm Kopfschmerzen und Schwindelgef\u00fchle. Die B\u00e4sse f\u00fchlen sich an wie die Druckwellen wenn man bei Artilleriefeuer direkt neben dem Gesch\u00fctz steht. Das ist definitiv gesundheitssch\u00e4dlich. Beide Bikes stehen dann vorm Hotel, wir haben ein Fenster mit Blick auf unsere Bikes und es gibt gl\u00fccklicherweise einen Aufzug.Wir haben heute nur noch eine Aufgabe: uns einen Supermarkt zu suchen und Getr\u00e4nke und Verpflegung f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag zu kaufen. Der Fu\u00dfmarsch dorthin ist nicht sehr weit aber in der Hitze dann doch anstrengend.Der letzte Takt des Tages ist dann das Abendessen im Hotel. Es gibt eine gro\u00dfe Terrasse \u00fcberdacht mit einem gro\u00dfen Sonnensegel und wir haben einen Platz am Rand in der gnadenlosen Sonne. Es dauert dann eine gef\u00fchlte Ewigkeit, bis wir den \u00fcberforderten Kellner dazu bringen k\u00f6nnen das Sonnensegel so weit nach vorne zu ziehen, bis wir auch im Schatten sitzen k\u00f6nnen. Auch das Warten auf das Servieren des Men\u00fcs erfordert Langmut. In der Nacht k\u00f6nnen wir durch das offene Fenster entfernt die Ger\u00e4usche des Volksfestes h\u00f6ren und k\u00f6nnen sogar, wenn wir uns aus dem Fenster lehnen, einen Teil des beeindruckend langen Feuerwerks sehen. Mara geht sogar runter auf die Stra\u00dfe um sich das anzusehen. unsere Tagesetappe: 131 km<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4007,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[130,131,1,186,22],"tags":[],"class_list":["post-3723","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-130","category-tourentagebuch-pyrenaeen-tour-2025","category-allgemein","category-pyrenaeen-tour-2025_atlantik-bis-lourdes","category-bike-touren"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3723","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3723"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3723\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4006,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3723\/revisions\/4006"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4007"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3723"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3723"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3723"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}