{"id":1520,"date":"2022-08-13T16:25:59","date_gmt":"2022-08-13T14:25:59","guid":{"rendered":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/?p=1520"},"modified":"2025-06-12T21:18:59","modified_gmt":"2025-06-12T19:18:59","slug":"tag-30-samstag-13-august-ein-wow-erlebnis-nach-dem-anderen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/2022\/08\/13\/tag-30-samstag-13-august-ein-wow-erlebnis-nach-dem-anderen\/","title":{"rendered":"Tag 30 \u2013 Ein WOW-Erlebnis nach dem anderen"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-not-stacked-on-mobile is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Schilderung Atlan<\/p>\n\n\n\n<p>Heute haben wir wieder einmal eine l\u00e4ngere Etappe vor uns, aber weil wir in der SCHWEIZ sind, sollte sie fahrtechnisch nicht allzu anspruchsvoll sein. Heute wissen wir schon, dass wir zum Fr\u00fchst\u00fcck in den Keller gehen m\u00fcssen und genie\u00dfen unsere erste Tagesmahlzeit. Danach trage ich zun\u00e4chst alles Gep\u00e4ck, soweit es schon fertig ist, zur Rezeption, stelle die SOL auf den Parkplatz neben dem Hotel und beginne aufzuladen. Mara hat zwar in ihrem Leben schon mehr Reisen unternommen als ich, aber einen Gutteil der Strecke, welche wir heute absolvieren, hat sie noch nicht gesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im sanften Morgenlicht rollen wir die Bundesstra\u00dfe nach VISP entlang und biegen dann in Richtung BRIG ab. In BRIG glaube ich f\u00fcr einen Augenblick, dass ich hier auf den NUFENENPASS abbiegen kann, doch es ist nur der SIMPLONPASS. Im Vergleich zu den Temperaturen der letzten Wochen ist es heute k\u00fchl, weshalb wir am Morgen alle L\u00fcftungsschlitze dicht gemacht haben und uns auch etwas drunter angezogen haben. Jetzt mit fortschreitender Tageszeit wird es w\u00e4rmer und wir beginnen zu schwitzen. Also bleiben wir an einer Ausweiche stehen und gleichen unsere Kleidung den Tagestemperaturen an. Ich bin diese Strecke schon \u00f6fter gefahren und erwarte, dass jeden Augenblick die Abzweigung zum NUFENENPASS kommt. In ULRICHEN k\u00f6nnen wir dann endlich auf die Passstra\u00dfe. Wir werden immer wieder von schnelleren Autos und Motorr\u00e4dern \u00fcberholt und machen da gerne Platz, denn wir sind vergleichsweise gem\u00e4chlich unterwegs und wollen kein bewegliches Verkehrshindernis sein. Die Auffahrt zum NUFENENPASS ist wie immer ein Leckerbissen. Kurz vor der Passh\u00f6he gibt es eine Abzweigung zu einem Staudamm im Gebirge. Es ist sich irgendwie nie ausgegangen, den einmal zu besuchen und leider ist es auch heute so. Oben auf der Passh\u00f6he ist relativ viel los und wir wollen in ARIOLO tanken und dann einen Kaffee trinken. Somit bleiben wir nicht stehen und lassen uns vom Berg runterrollen stramm verfolgt von einem rasanten Radfahrer. Die Idee, welche wir haben ist, dass wir langsam tanken m\u00fcssen und Sprit in der SCHWEIZ mit einem Preis von 2,20 bis 2,30 EUR extrem teuer ist. Unter Umst\u00e4nden ist Benzin, der traditionellerweise in ITALIEN immer teuer ist, sogar billiger als in der SCHWEIZ. Mich l\u00e4sst derweilen mein Ged\u00e4chtnis in Stich und unten in ARIOLO angekommen m\u00fcssen wir feststellen: ARIOLO liegt nicht in ITALIEN, sondern nur in der italienischen SCHWEIZ. Wir erkennen es daran, dass noch immer alle Preise in CHR angeschrieben sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt wird aber erstmal ein Vormittagskaffee f\u00e4llig. Dann erkundigen wir uns, wo die n\u00e4chste Tankstelle ist, verpassen aber die Abzweigung und m\u00fcssen einige Kilometer fahren, bis die Verkehrslage und die Stra\u00dfe es uns erlauben wieder umzudrehen. Ich sch\u00e4tze, dass ich mit 15 Liter bis nach \u00d6sterreich komme. Diese Sch\u00e4tzung erweist sich dann als richtig. Nachdem wir uns dann gleich 2x hintereinander verfahren und immer wieder auf der modernen Schnellstra\u00dfe \u00fcber den GOTTHARDPASS landen schaffen wir es dann endlich auf die TREMOLA, die uralte GOTTHARD-Passstra\u00dfe, \u00fcber welche schon vor dem Zeitalter des Automobils die Pferdekutschen gezogen wurden. Die TREMOLA hat ihren Namen vom Kopfsteinpflaster des Stra\u00dfenbelages. Sie ist extrem gewunden, hat kaum Verkehr und wird immer noch gepflegt. Wir k\u00f6nnen dies daran erkennen, dass zwar hin und wieder versch\u00fcchtert ein paar Grashalme zwischen dem Kopfsteinpflaster sprie\u00dft, aber es gibt keine Spurrillen und immer wieder Stellen, wo offensichtlich das Kopfsteinpflaster frisch verlegt wurde. Mara und ich sind ein eingespieltes Team und w\u00e4hrend ich eine Spitzkehre nach der anderen bew\u00e4ltige, sagt sie mir den Gegenverkehr hinter der n\u00e4chsten Kehre an und sie hat ein WOW-Erlebnis nach dem anderen. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_11-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3131\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_11-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_11-300x225.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_11-768x576.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_11-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_11-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_11-1140x855.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Oben auf der Passh\u00f6he bleiben wir dann f\u00fcr ein paar Fotos stehen und k\u00f6nnen etwas skurriles sehen: Eine Mariachi-Band, im schwarzen Abendanzug, die Westernmusik spielt \ud83d\ude0a Wir sind in der SCHWEIZ wohlgemerkt!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_1-1024x472.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3135\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_1-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_1-300x138.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_1-768x354.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_1-1536x709.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_1-2048x945.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_1-1140x526.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_6-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3126\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_6-768x1024.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_6-225x300.jpg 225w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_6-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_6-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_6-1140x1520.jpg 1140w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_6-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Als wir weiterfahren k\u00f6nnen wir auch noch weiter der alten Passstra\u00dfe folgen, ich wusste gar nicht, dass dies geht, und begegnen tats\u00e4chlich einer alten Postkutsche. So richtig vollst\u00e4ndig mit Kutscher in Uniform, Pferden und allem Drum und Dran.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"769\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_12-769x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3132\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_12-769x1024.jpg 769w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_12-225x300.jpg 225w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_12-768x1023.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_12.jpg 1060w\" sizes=\"auto, (max-width: 769px) 100vw, 769px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Unten in HOSPENTAL biegen wir nach links hinauf zum FURKAPASS ab. Dies war eine Wunschstrecke von Mara, weil sie den Ausblick vom RHONEGLETSCHER hin\u00fcber zum GRIMSELPASS genie\u00dfen will. Wir bleiben dort dann auch stehen und genie\u00dfen diesen unvergleichlichen Anblick. Leider k\u00f6nnen wir auch sehen, dass viel Wasser von RHONEGLETSCHER runterflie\u00dft. Den Gletscher selbst kann man vom Rhonegletscherblick leider schon lange nicht mehr sehen. Der Klimawandel hat uns voll im Griff.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_7-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3127\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_7-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_7-300x225.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_7-768x576.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_7-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_7-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Es wird Zeit f\u00fcr eine kleine Mahlzeit und einen Mittagskaffee. Genauso langsam wie bisher, lassen wir uns vom FURKAPASS runterrollen und tuckern dann langsam den GRIMSELPASS wieder hinauf. Oben machen wir dann am \u201eHotel Grimsel Passh\u00f6he\u201c halt, essen eine Kleinigkeit und trinken unsere zumindest f\u00fcr mich schon dringend n\u00f6tige Ladung Koffein. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_8-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3128\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_8-768x1024.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_8-225x300.jpg 225w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_8-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_8-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_8-1140x1520.jpg 1140w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_8-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Eine kurze Nachfrage beim Personal ergibt, dass die OBERAARER PANORAMASTRASSE immer f\u00fcr 10 Minuten nach der vollen Stunde in Richtung Talgrund ge\u00f6ffnet ist und f\u00fcr 10 Minuten nach der halben Stunde dann in der Gegenrichtung. Mit anderen Worten: in 4 Minuten springt die Ampel f\u00fcr uns auf Gr\u00fcn. Also schnell bezahlen, rauf auf die SOL und dorthin. Vor der Ampel hat sich mittlerweile ein veritabler Stau gebildet mit einer ganzen Menge von Wohnmobilen. Ich kann sehen, dass ganz vorne ein Motorradfahrer steht, neben dem noch Platz ist. Ich schwindle mich ergo an der stehenden Kolonne vorbei und kaum sind wir an der Ampel schaltet diese auch schon auf Gr\u00fcn und wir d\u00fcrfen als einer der Ersten und unbehindert durch Wohnmobile diese Panoramastra\u00dfe genie\u00dfen. Diese Stra\u00dfe ist wirklich eng, steil, gewunden und hat unfassbar sch\u00f6ne Ausblicke auf die umgebenden Berge. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_14-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3134\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_14-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_14-300x225.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_14-768x576.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_14-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_14-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Deutlich kann man an den Bergen sehen, bis wohin einst in der Eiszeit die Gletscher aufragten. Mara ist beinahe sprachlos vor all dieser Sch\u00f6nheit in der rauen H\u00f6he des Gebirges. Es ist wieder einmal ein WOW-Erlebnis f\u00fcr sie. Ganz hinten im Tal gibt es einen Stausee aber dort hinunter f\u00fchren ein paar Spitzkehren und ich bin schon von der heutigen Tagesfahrt und auch vom gesamten Urlaub schon ersch\u00f6pft. So bleiben wir auf einem Parkplatz unmittelbar vor der Ampel stehen, machen ein paar Fotos, genie\u00dfen die monumentale Aussicht auf die umgebenden schroffen Berge und fahren dann wieder zur\u00fcck. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_3-1024x472.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3137\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_3-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_3-300x138.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_3-768x354.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_3-1536x708.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_3-2048x944.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_3-1140x525.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_9-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3129\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_9-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_9-300x225.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_9-768x576.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_9-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_9-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_9-1140x855.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Es geht runter vom GRIMSELPASS und dann habe ich noch einen letzten Trumpf in der Tasche: An einer Stelle der Passstra\u00dfe wurde eine Engstelle an einer tiefen Schlucht durch einen Tunnel umgangen. Dieser Teil der alten Passstra\u00dfe ist aber immer noch offen und kann vorsichtig befahren werden. Wir genie\u00dfen es dieses kurze Stra\u00dfenst\u00fcck zu befahren, anstatt durch den langweiligen Tunnel zu fahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende der Passstra\u00dfe liegt INNERTKIRCHEN wo wir auf Anhieb das Hotel \u201eAlpenrose\u201c finden. Wir beziehen ein Zimmer im 1. Stock und duschen uns erstmal. Da es erst kurz nach 18:00 ist \u00fcberlegen wir bei einem Eis, was wir in diesem kleinen Dorf f\u00fcr den Rest des Tages machen k\u00f6nnten, und kommen auf die Idee, rauf zum SUSTENPASS zu fahren, um dort den Sonnenuntergang zu genie\u00dfen. Der Wirt meint, es w\u00e4ren nur 22 Kilometer, also wieder rein in unsere Motorradjacken und rauf auf den SUSTENPASS. Es gibt eine Spitzkehre mit Parkplatz mit einem sehr sch\u00f6nen Blick ins Tal und ein paar Tunnels, durch die die Passstra\u00dfe f\u00fchrt. Dort bleiben wir stehen und ich f\u00fchre Mara zum Aussichtspunkt. Sie hat dabei geschlossene Augen. Leider wirkt der Anblick nicht mehr so weil wegen der schon sehr tief stehenden Sonne bereits vieles im Schatten liegend nur noch schemenhaft zu erkennen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir fahren dann hoch bis zum \u201eBerggasthaus Sustenpass Hospiz\u201c. Dort endet die ausgebaute Stra\u00dfe und ich kann Mara die uralte Fortsetzung, den nach wie vor existierenden Saumpfad ins Tal zeigen. Heute wird er wieder von Wanderern und Mountainbikern benutzt. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_4-1024x472.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3138\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_4-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_4-300x138.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_4-768x354.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_4-1536x709.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_4-2048x945.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_4-1140x526.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Als wir zufahren, macht gerade ein anderer Biker Platz, damit wir unser Bike gut abstellen k\u00f6nnen. Hinter dem Hospiz geht eine Schotterstra\u00dfe weiter und verschwindet hinter einem H\u00fcgel. Wir folgen der Stra\u00dfe und kommen zum Ende dieser Sackgasse, wo wir in der beginnenden D\u00e4mmerung einen Ausblick auf den STEINGLETSCHER haben. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_10-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3130\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_10-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_10-300x225.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_10-768x576.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_10-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T30_10-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Dort k\u00f6nnen wir sehen, dass es ebene Schotteransch\u00fcttungen gibt, welche f\u00fcr als Abstellpl\u00e4tze f\u00fcr Wohnmobile dienen und die auch flei\u00dfig genutzt werden. Wir lassen uns dann wieder zum Hotel runterrollen und sind p\u00fcnktlich vor 21:00 Uhr ins Restaurant um ein Abendessen zu konsumieren. Um 21:00 Uhr schlie\u00dft n\u00e4mlich die K\u00fcche. Zu essen gabs k\u00f6stliche riesige Hamburger. Der Koch meinte, dass er um diese Uhrzeit nichts anderes mehr hat. Uns wars recht und hat uns auch geschmeckt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-not-stacked-on-mobile is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schilderung Atlan Heute haben wir wieder einmal eine l\u00e4ngere Etappe vor uns, aber weil wir in der SCHWEIZ sind, sollte sie fahrtechnisch nicht allzu anspruchsvoll sein. Heute wissen wir schon, dass wir zum Fr\u00fchst\u00fcck in den Keller gehen m\u00fcssen und genie\u00dfen unsere erste Tagesmahlzeit. Danach trage ich zun\u00e4chst alles Gep\u00e4ck, soweit es schon fertig ist, zur Rezeption, stelle die SOL auf den Parkplatz neben dem Hotel und beginne aufzuladen. Mara hat zwar in ihrem Leben schon mehr Reisen unternommen als ich, aber einen Gutteil der Strecke, welche wir heute absolvieren, hat sie noch nicht gesehen. Im sanften Morgenlicht rollen wir die Bundesstra\u00dfe nach VISP entlang und biegen dann in Richtung BRIG ab. In BRIG glaube ich f\u00fcr einen Augenblick, dass ich hier auf den NUFENENPASS abbiegen kann, doch es ist nur der SIMPLONPASS. Im Vergleich zu den Temperaturen der letzten Wochen ist es heute k\u00fchl, weshalb wir am Morgen alle L\u00fcftungsschlitze dicht gemacht haben und uns auch etwas drunter angezogen haben. Jetzt mit fortschreitender Tageszeit wird es w\u00e4rmer und wir beginnen zu schwitzen. Also bleiben wir an einer Ausweiche stehen und gleichen unsere Kleidung den Tagestemperaturen an. Ich bin diese Strecke schon \u00f6fter gefahren und erwarte, dass jeden Augenblick die Abzweigung zum NUFENENPASS kommt. In ULRICHEN k\u00f6nnen wir dann endlich auf die Passstra\u00dfe. Wir werden immer wieder von schnelleren Autos und Motorr\u00e4dern \u00fcberholt und machen da gerne Platz, denn wir sind vergleichsweise gem\u00e4chlich unterwegs und wollen kein bewegliches Verkehrshindernis sein. Die Auffahrt zum NUFENENPASS ist wie immer ein Leckerbissen. Kurz vor der Passh\u00f6he gibt es eine Abzweigung zu einem Staudamm im Gebirge. Es ist sich irgendwie nie ausgegangen, den einmal zu besuchen und leider ist es auch heute so. Oben auf der Passh\u00f6he ist relativ viel los und wir wollen in ARIOLO tanken und dann einen Kaffee trinken. Somit bleiben wir nicht stehen und lassen uns vom Berg runterrollen stramm verfolgt von einem rasanten Radfahrer. Die Idee, welche wir haben ist, dass wir langsam tanken m\u00fcssen und Sprit in der SCHWEIZ mit einem Preis von 2,20 bis 2,30 EUR extrem teuer ist. Unter Umst\u00e4nden ist Benzin, der traditionellerweise in ITALIEN immer teuer ist, sogar billiger als in der SCHWEIZ. Mich l\u00e4sst derweilen mein Ged\u00e4chtnis in Stich und unten in ARIOLO angekommen m\u00fcssen wir feststellen: ARIOLO liegt nicht in ITALIEN, sondern nur in der italienischen SCHWEIZ. Wir erkennen es daran, dass noch immer alle Preise in CHR angeschrieben sind. Jetzt wird aber erstmal ein Vormittagskaffee f\u00e4llig. Dann erkundigen wir uns, wo die n\u00e4chste Tankstelle ist, verpassen aber die Abzweigung und m\u00fcssen einige Kilometer fahren, bis die Verkehrslage und die Stra\u00dfe es uns erlauben wieder umzudrehen. Ich sch\u00e4tze, dass ich mit 15 Liter bis nach \u00d6sterreich komme. Diese Sch\u00e4tzung erweist sich dann als richtig. Nachdem wir uns dann gleich 2x hintereinander verfahren und immer wieder auf der modernen Schnellstra\u00dfe \u00fcber den GOTTHARDPASS landen schaffen wir es dann endlich auf die TREMOLA, die uralte GOTTHARD-Passstra\u00dfe, \u00fcber welche schon vor dem Zeitalter des Automobils die Pferdekutschen gezogen wurden. Die TREMOLA hat ihren Namen vom Kopfsteinpflaster des Stra\u00dfenbelages. Sie ist extrem gewunden, hat kaum Verkehr und wird immer noch gepflegt. Wir k\u00f6nnen dies daran erkennen, dass zwar hin und wieder versch\u00fcchtert ein paar Grashalme zwischen dem Kopfsteinpflaster sprie\u00dft, aber es gibt keine Spurrillen und immer wieder Stellen, wo offensichtlich das Kopfsteinpflaster frisch verlegt wurde. Mara und ich sind ein eingespieltes Team und w\u00e4hrend ich eine Spitzkehre nach der anderen bew\u00e4ltige, sagt sie mir den Gegenverkehr hinter der n\u00e4chsten Kehre an und sie hat ein WOW-Erlebnis nach dem anderen. Oben auf der Passh\u00f6he bleiben wir dann f\u00fcr ein paar Fotos stehen und k\u00f6nnen etwas skurriles sehen: Eine Mariachi-Band, im schwarzen Abendanzug, die Westernmusik spielt \ud83d\ude0a Wir sind in der SCHWEIZ wohlgemerkt! Als wir weiterfahren k\u00f6nnen wir auch noch weiter der alten Passstra\u00dfe folgen, ich wusste gar nicht, dass dies geht, und begegnen tats\u00e4chlich einer alten Postkutsche. So richtig vollst\u00e4ndig mit Kutscher in Uniform, Pferden und allem Drum und Dran. Unten in HOSPENTAL biegen wir nach links hinauf zum FURKAPASS ab. Dies war eine Wunschstrecke von Mara, weil sie den Ausblick vom RHONEGLETSCHER hin\u00fcber zum GRIMSELPASS genie\u00dfen will. Wir bleiben dort dann auch stehen und genie\u00dfen diesen unvergleichlichen Anblick. Leider k\u00f6nnen wir auch sehen, dass viel Wasser von RHONEGLETSCHER runterflie\u00dft. Den Gletscher selbst kann man vom Rhonegletscherblick leider schon lange nicht mehr sehen. Der Klimawandel hat uns voll im Griff. Es wird Zeit f\u00fcr eine kleine Mahlzeit und einen Mittagskaffee. Genauso langsam wie bisher, lassen wir uns vom FURKAPASS runterrollen und tuckern dann langsam den GRIMSELPASS wieder hinauf. Oben machen wir dann am \u201eHotel Grimsel Passh\u00f6he\u201c halt, essen eine Kleinigkeit und trinken unsere zumindest f\u00fcr mich schon dringend n\u00f6tige Ladung Koffein. Eine kurze Nachfrage beim Personal ergibt, dass die OBERAARER PANORAMASTRASSE immer f\u00fcr 10 Minuten nach der vollen Stunde in Richtung Talgrund ge\u00f6ffnet ist und f\u00fcr 10 Minuten nach der halben Stunde dann in der Gegenrichtung. Mit anderen Worten: in 4 Minuten springt die Ampel f\u00fcr uns auf Gr\u00fcn. Also schnell bezahlen, rauf auf die SOL und dorthin. Vor der Ampel hat sich mittlerweile ein veritabler Stau gebildet mit einer ganzen Menge von Wohnmobilen. Ich kann sehen, dass ganz vorne ein Motorradfahrer steht, neben dem noch Platz ist. Ich schwindle mich ergo an der stehenden Kolonne vorbei und kaum sind wir an der Ampel schaltet diese auch schon auf Gr\u00fcn und wir d\u00fcrfen als einer der Ersten und unbehindert durch Wohnmobile diese Panoramastra\u00dfe genie\u00dfen. Diese Stra\u00dfe ist wirklich eng, steil, gewunden und hat unfassbar sch\u00f6ne Ausblicke auf die umgebenden Berge. Deutlich kann man an den Bergen sehen, bis wohin einst in der Eiszeit die Gletscher aufragten. Mara ist beinahe sprachlos vor all dieser Sch\u00f6nheit in der rauen H\u00f6he des Gebirges. Es ist wieder einmal ein WOW-Erlebnis f\u00fcr sie. Ganz hinten im Tal gibt es einen Stausee aber dort hinunter f\u00fchren ein paar Spitzkehren und ich bin schon von der heutigen Tagesfahrt und auch vom gesamten Urlaub schon ersch\u00f6pft. So bleiben wir auf einem Parkplatz unmittelbar vor der Ampel stehen, machen ein paar Fotos, genie\u00dfen die monumentale Aussicht auf die umgebenden schroffen Berge und fahren dann wieder zur\u00fcck. Es geht runter vom GRIMSELPASS und dann habe ich noch einen letzten Trumpf in der Tasche: An einer Stelle der Passstra\u00dfe wurde eine Engstelle an einer tiefen Schlucht durch einen Tunnel umgangen. Dieser Teil der alten Passstra\u00dfe ist aber immer noch offen und kann vorsichtig befahren werden. Wir genie\u00dfen es dieses kurze Stra\u00dfenst\u00fcck zu befahren, anstatt durch den langweiligen Tunnel zu fahren. Am Ende der Passstra\u00dfe liegt INNERTKIRCHEN wo wir auf Anhieb das Hotel \u201eAlpenrose\u201c finden. Wir beziehen ein Zimmer im 1. Stock und duschen uns erstmal. Da es erst kurz nach 18:00 ist \u00fcberlegen wir bei einem Eis, was wir in diesem kleinen Dorf f\u00fcr den Rest des Tages machen k\u00f6nnten, und kommen auf die Idee, rauf zum SUSTENPASS zu fahren, um dort den Sonnenuntergang zu genie\u00dfen. Der Wirt meint, es w\u00e4ren nur 22 Kilometer, also wieder rein in unsere Motorradjacken und rauf auf den SUSTENPASS. Es gibt eine Spitzkehre mit Parkplatz mit einem sehr sch\u00f6nen Blick ins Tal und ein paar Tunnels, durch die die Passstra\u00dfe f\u00fchrt. Dort bleiben wir stehen und ich f\u00fchre Mara zum Aussichtspunkt. Sie hat dabei geschlossene Augen. Leider wirkt der Anblick nicht mehr so weil wegen der schon sehr tief stehenden Sonne bereits vieles im Schatten liegend nur noch schemenhaft zu erkennen ist. Wir fahren dann hoch bis zum \u201eBerggasthaus Sustenpass Hospiz\u201c. Dort endet die ausgebaute Stra\u00dfe und ich kann Mara die uralte Fortsetzung, den nach wie vor existierenden Saumpfad ins Tal zeigen. Heute wird er wieder von Wanderern und Mountainbikern benutzt. Als wir zufahren, macht gerade ein anderer Biker Platz, damit wir unser Bike gut abstellen k\u00f6nnen. Hinter dem Hospiz geht eine Schotterstra\u00dfe weiter und verschwindet hinter einem H\u00fcgel. Wir folgen der Stra\u00dfe und kommen zum Ende dieser Sackgasse, wo wir in der beginnenden D\u00e4mmerung einen Ausblick auf den STEINGLETSCHER haben. Dort k\u00f6nnen wir sehen, dass es ebene Schotteransch\u00fcttungen gibt, welche f\u00fcr als Abstellpl\u00e4tze f\u00fcr Wohnmobile dienen und die auch flei\u00dfig genutzt werden. Wir lassen uns dann wieder zum Hotel runterrollen und sind p\u00fcnktlich vor 21:00 Uhr ins Restaurant um ein Abendessen zu konsumieren. Um 21:00 Uhr schlie\u00dft n\u00e4mlich die K\u00fcche. Zu essen gabs k\u00f6stliche riesige Hamburger. Der Koch meinte, dass er um diese Uhrzeit nichts anderes mehr hat. Uns wars recht und hat uns auch geschmeckt.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3146,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[127,128,174,22],"tags":[],"class_list":["post-1520","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-127","category-2022-tourentagebuch-frankreich-tour","category-briancon-bis-wien","category-bike-touren"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1520","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1520"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1520\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3144,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1520\/revisions\/3144"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3146"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1520"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1520"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1520"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}