{"id":1518,"date":"2022-08-12T16:25:25","date_gmt":"2022-08-12T14:25:25","guid":{"rendered":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/?p=1518"},"modified":"2025-06-14T19:17:10","modified_gmt":"2025-06-14T17:17:10","slug":"tag-29-freitag-12-august-matterhorn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/2022\/08\/12\/tag-29-freitag-12-august-matterhorn\/","title":{"rendered":"Tag 29 \u2013 Matterhorn"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-not-stacked-on-mobile is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Schilderung Atlan<\/p>\n\n\n\n<p>Schon seit dem Jahr 2013, als ich zum ersten Mal mit dem Motorrad FRANKREICH besuchte, wollte ich auf der R\u00fcckreise ZERMATT und das MATTERHORN besuchen. Sooft ich aber an VISP vorbeikam, immer gab es einen Grund nicht Richtung ZERMATT abzubiegen. Dieses Jahr will ich es \u00fcbers Knie brechen und auf jeden Fall die wohl bekannteste Bergspitze der Welt besuchen. Mara und mir war klar, dass dies eine teure Angelegenheit werden w\u00fcrde, aber trotzdem wurden wir von den exorbitanten Preisen \u00fcberrascht. <\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst einmal mussten wir den Fr\u00fchst\u00fccksraum finden. Der ist ein Felsenkeller im ersten Untergescho\u00df und wir auch so genannt. Dort nehmen wir bei leiser Musik in sehr gediegener Umgebung unser Fr\u00fchst\u00fcck zu uns. In Vorbereitung auf die gro\u00dfen H\u00f6hen nehmen wir die Motorradjacken mit und auch noch zus\u00e4tzliche Kleidung. Dann gehen wir r\u00fcber ins gr\u00f6\u00dfte Geb\u00e4ude des Ortes, den Bahnhof, und besorgen uns Zugtickets Hin-und-zur\u00fcck um nach ZERMATT zu kommen. ZERMATT hat sich bereits in den 1920er-Jahren entschlossen komplett zur Autofreien Zone zu werden. F\u00fcrs Publikum geht es nach ZERMATT nur per Zug oder, wer sich ein Hotel im Ort von ZERMATT selbst leisten kann, mit speziellen, elektrischen Zubringerfahrzeugen, welche auch das Gep\u00e4ck mitnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>In ZERMAT, direkt gegen\u00fcber dem Bahnhof befindet sich die Endstation der ber\u00fchmten GORNERGRAD-BAHN. Dort gehen wir hin und besorgen uns Karten. Wie wir am Vortag erkennen konnten, gibt es mehrere Ticketkombinationen und wir beschlie\u00dfen, jetzt, wo wir schon einmal da sind und h\u00f6chstwahrscheinlich nie wiederkommen werden, die Luxusvariante zu kaufen. Zu meiner \u00dcberraschung gibt es n\u00e4mlich neben der GORNERGRAD-BAHN noch einen zweiten Transportweg hinauf ins ewige Eis: Eine Seilbahn zum \u201eKLEINEN MATTERHORN\u201c. Wir kaufen 2 Tickets f\u00fcr beides und k\u00f6nnen, wenn wir wollen, bei jeder Station aussteigen und Pause machen. Der Ticketverk\u00e4ufer r\u00e4t uns, zuerst mit der Seilbahn zu fahren, da am Nachmittag oft Wind aufkommt und dann aus Sicherheitsgr\u00fcnden manchmal der Betrieb eingestellt w\u00fcrde. Die GORNERGRAD-BAHN w\u00fcrde immer fahren. Er meint dann noch scherzhaft \u201eDamit seid ihr dann den ganzen Tag besch\u00e4ftigt\u201c. Das kostet allerdings 210 EUR pro Person!<\/p>\n\n\n\n<p>Danach m\u00fcssen wir erstmal zur Fu\u00df ZERMATT durchqueren, um zur Seilbahnstation zu kommen. Wir haben Gl\u00fcck, wie heute noch oft und k\u00f6nnen eine Gondel allein benutzen. \u00dcber mehrere Stationen, wo die Gondel nur langsamer wird, fahren wir hoch bis hinauf in die Gletscherregion. Ich habe dabei den Eindruck, dass unsere Gondel automatisch von einem Seil aufs n\u00e4chste umgeladen wird. In der letzten Station m\u00fcssen wir tats\u00e4chlich aussteigen. Jetzt hat Mara noch etwas spezielles entdeckt: Es gibt Gondeln mit Glasboden. Das will sie ausprobieren. Es kostet aber extra. Das Ticket m\u00fcssen wir in der Station kaufen. Wir m\u00fcssen ein paar Augenblicke warten und dann besteigen wir wieder alleine die Gondel. Vor uns wird durch einen Mitarbeiter nochmals die Kabine geputzt und der Boden gewischt. Da drin ist es jetzt so sauber, dass man vom Fu\u00dfboden essen k\u00f6nnte. Der Fu\u00dfboden ist tats\u00e4chlich zum Teil aus Glas aber milchig undurchsichtig. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_3-1024x472.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3179\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_3-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_3-300x138.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_3-768x354.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_3-1536x709.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_3-2048x945.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_3-1140x526.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Erst als wir mit der Gondel losfahren wir die Sicht freigeschaltet und wir k\u00f6nnen den Berghang 170 Meter unter uns sehen. Ich finde das cool, f\u00fcr Mara ist das sehr angsteinfl\u00f6\u00dfend. Ich ermuntere Mara mehrfach, aufzustehen und sich ebenfalls auf das Glas zu stellen was Mara dann starr vor Angst irgendwann auch macht. Als sie schlie\u00dflich steht und beide Daumen triumphierend nach oben hat mache ich ein Erinnerungsfoto. Tapfere Mara. Tapfer ist nur der, der Angst hat und sie \u00fcberwindet. Ich selbst bin nicht tapfer, obwohl ich wie selbstverst\u00e4ndlich auf dem Glasboden herummarschiere, denn ich sp\u00fcre ja auch keine Angst, die ich \u00fcberwinden m\u00fcsste. Mara ist von all diesen Emotionen so \u00fcberw\u00e4ltigt, dass sie sogar dann ein paar Tr\u00e4nen vergie\u00dft. Ich bin enorm stolz auf Mara.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"899\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_5a-899x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3182\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_5a-899x1024.jpg 899w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_5a-263x300.jpg 263w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_5a-768x875.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_5a-1349x1536.jpg 1349w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_5a-1140x1298.jpg 1140w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_5a.jpg 1504w\" sizes=\"auto, (max-width: 899px) 100vw, 899px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_2-1024x472.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3178\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_2-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_2-300x138.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_2-768x354.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_2-1536x709.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_2-2048x945.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_2-1140x526.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Am oberen Ende der Seilbahn befinden wir uns auf 3883 Meter H\u00f6he. Ich bef\u00fcrchte, ich w\u00fcrde schon nach 1 bis 2 Stunden H\u00f6henkrank werden wie schon 2013 am AIGUILLE DU MIDI aber, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer: heute sp\u00fcre ich den ganzen Tag gar nichts.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"472\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_8-472x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3185\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_8-472x1024.jpg 472w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_8-138x300.jpg 138w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_8-768x1665.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_8-709x1536.jpg 709w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_8-945x2048.jpg 945w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_8-1140x2471.jpg 1140w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_8-scaled.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 472px) 100vw, 472px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Oben angekommen betritt man einen Tunnel. Von dort geht es auf eine Aussichtsplattform auf 3883 Meter H\u00f6he. Es ist beinahe wolkenloser Himmel, warm und man hat eine wirklich unfassbar sch\u00f6ne Aussicht auf die umgebenden Berge und das Matterhorn. Mara entdeckt sogar in der Ferne den MONT BLANC.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_7-1024x472.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3184\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_7-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_7-300x138.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_7-768x354.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_7-1536x708.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_7-2048x944.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_7-1140x525.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_4-1024x472.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3180\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_4-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_4-300x138.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_4-768x354.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_4-1536x709.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_4-2048x945.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_4-1140x526.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_1-1024x472.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3177\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_1-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_1-300x138.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_1-768x354.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_1-1536x708.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_1-2048x944.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_1-1140x525.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck in der Seilbahnstation finden wir eine Halle wo kurze Filme \u00fcber das MATTERHORN, die Seilbahn u.\u00c4. gezeigt werden, aber das interessiert uns nicht so und wir gehen hinaus auf den Gletscher. Leider passen unsere Schuhe nicht zum Untergrund, denn festeres Schuhwerk konnten wir auf unserer Reise nicht mitnehmen. Ich habe wenigstens Turnschuhe mit aber Maras Schuhe sind, neben der Gummisohle haupts\u00e4chlich aus Stoff. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_6-1024x472.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3183\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_6-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_6-300x138.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_6-768x354.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_6-1536x709.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_6-2048x945.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_6-1140x526.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Somit bleiben wir nicht lange in dieser glei\u00dfenden Helligkeit des ewigen Eises und gehen in das Stationsrestaurant. Dort muss ich mal aufs WC was 2 EUR kostet. Es ist das wohl teuerste WC, welches ich je benutzt habe. Wir kaufen dann ein paar Souvenirs und trinken unseren sp\u00e4ten Vormittagskaffee zu einem Preis, der selbst f\u00fcr die SCHWEIZ ungew\u00f6hnlich hoch ist.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_9-1024x472.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3186\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_9-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_9-300x138.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_9-768x354.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_9-1536x709.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_9-2048x945.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_9-1140x526.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben heute noch viel vor, verabschieden uns vom kleinen Matterhorn und fahren wieder eine Station nach unten. Dort verlassen wir die Station und wandern zu einem kleinen Bergsee. W\u00e4hrend wir zu diesem See runtergehen, bemerke ich eine Frau, welche m\u00fchsam und verzweifelt versucht einen Kinderwagen \u00fcber diesen Wanderweg hinunter zum See zu bringen. Ihr Mann ist mit den beiden Kleinkindern schon voraus gegangen. Ich packe dann mit an und gemeinsam tragen wir dann den Kinderwagen hinunter. Heute machen wir eine Unzahl von Bildern vom MATTERHORN und wir haben enorm Gl\u00fcck. Normalerweise umh\u00fcllt sich der Berg am Gipfel oft mit einer Wolke aber heute k\u00f6nnen wir ihn wolkenlos bewundern.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_16-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3170\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_16-768x1024.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_16-225x300.jpg 225w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_16-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_16-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_16-1140x1520.jpg 1140w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_16-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Wieder hinauf zur Seilbahnstation fahren wir weiter hinunter, wieder allein in der Gondel, und steigen dann bei einer Zwischenstation in die GORNERGRADBAHN um. Wir m\u00fcssen nicht warten, denn wiederum haben wir Gl\u00fcck und sie kommt sofort. Ob auf dem GORNERGRAD genehmigen wir uns dann unseren Nachmittagskaffee und kommen dabei mit einem alten Ehepaar aus GROSSBRITTANIEN ins Gespr\u00e4ch. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_17-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3171\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_17-768x1024.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_17-225x300.jpg 225w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_17-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_17-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_17-1140x1520.jpg 1140w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_17-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Die Umgebung ist wei\u00df, wei\u00df und nochmals wei\u00df. Die vielen Gletscher sind eine unfassbar sch\u00f6ne aber leider im Zuge des Klimawandels verg\u00e4nglich Erscheinung. Es ist alles so wei\u00df, dass ich mit der Zeit Probleme mit meinen Augen bekomme. Ich kann bemerken, dass langsam alles, auch dunkle Stellen hinter einem milchig wei\u00dfen Vorhang zu sein scheinen. Alarmiert wende ich mich an Mara und sage ihr, dass ich offenbar langsam schneeblind werde. Das ist umso \u00e4rgerlicher als ich extra optische Sonnenbrillen auf die Reise mitgenommen habe, diese aber jetzt nicht bei mir habe.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_18-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3172\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_18-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_18-300x225.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_18-768x576.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_18-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_18-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_18-1140x855.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_10-1024x472.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3187\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_10-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_10-300x138.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_10-768x354.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_10-1536x708.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_10-2048x944.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_10-1140x525.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist aber ohnehin schon Zeit wieder ins Tal zu fahren. Wir fahren eine Station hinunter und machen dort einen kurzen Spaziergang. Dort finden wir dann eine verlorene Kinderperlenkette. Mara nimmt sich diese mit und wird sie als Erinnerungsst\u00fcck an einen unvergesslichen Tag in ihr Sch\u00e4tzk\u00e4stchen geben.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_14-1024x472.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3191\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_14-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_14-300x138.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_14-768x354.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_14-1536x708.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_14-2048x944.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_14-1140x525.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_13-1024x472.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3190\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_13-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_13-300x138.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_13-768x354.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_13-1536x709.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_13-2048x945.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_13-1140x526.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"472\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_11-472x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3188\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_11-472x1024.jpg 472w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_11-138x300.jpg 138w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_11-768x1665.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_11-709x1536.jpg 709w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_11-945x2048.jpg 945w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_11-1140x2471.jpg 1140w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_11-scaled.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 472px) 100vw, 472px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p> Ich kann auch in einer Felsspalte einen kleinen, sch\u00f6nen Quarzkristall erkennen. Dann nehmen wir die n\u00e4chste Bahn, um damit ganz ins Tal abzufahren, wo wir direkt gegen\u00fcber dem Bahnhof aussteigen. Es hat sich schon eine Wartschlage gebildet als der Zug eintrifft. Es ist aber abgesperrt. Zuerst k\u00f6nnen, schweizerisch geordnet alle ungehindert aussteigen und dann d\u00fcrfen die neuen Fahrg\u00e4ste einsteigen. Abgef\u00fcllt mit unvergesslichen und wundersch\u00f6nen Bildern im Kopf kommen wir wieder in T\u00c4SCH an und haben unser Hotel direkt gegen\u00fcber dem Bahnhof. Wir essen dann noch aus unseren Vorr\u00e4ten wieder am Balkon und bereiten dann routiniert die Abreise f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag vor.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" data-id=\"3189\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_12-1024x472.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3189\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_12-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_12-300x138.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_12-768x354.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_12-1536x709.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_12-2048x945.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_12-1140x526.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"3173\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_19-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3173\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_19-768x1024.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_19-225x300.jpg 225w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_19-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_19-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_19-1140x1520.jpg 1140w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T29_19-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-not-stacked-on-mobile is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schilderung Atlan Schon seit dem Jahr 2013, als ich zum ersten Mal mit dem Motorrad FRANKREICH besuchte, wollte ich auf der R\u00fcckreise ZERMATT und das MATTERHORN besuchen. Sooft ich aber an VISP vorbeikam, immer gab es einen Grund nicht Richtung ZERMATT abzubiegen. Dieses Jahr will ich es \u00fcbers Knie brechen und auf jeden Fall die wohl bekannteste Bergspitze der Welt besuchen. Mara und mir war klar, dass dies eine teure Angelegenheit werden w\u00fcrde, aber trotzdem wurden wir von den exorbitanten Preisen \u00fcberrascht. Zun\u00e4chst einmal mussten wir den Fr\u00fchst\u00fccksraum finden. Der ist ein Felsenkeller im ersten Untergescho\u00df und wir auch so genannt. Dort nehmen wir bei leiser Musik in sehr gediegener Umgebung unser Fr\u00fchst\u00fcck zu uns. In Vorbereitung auf die gro\u00dfen H\u00f6hen nehmen wir die Motorradjacken mit und auch noch zus\u00e4tzliche Kleidung. Dann gehen wir r\u00fcber ins gr\u00f6\u00dfte Geb\u00e4ude des Ortes, den Bahnhof, und besorgen uns Zugtickets Hin-und-zur\u00fcck um nach ZERMATT zu kommen. ZERMATT hat sich bereits in den 1920er-Jahren entschlossen komplett zur Autofreien Zone zu werden. F\u00fcrs Publikum geht es nach ZERMATT nur per Zug oder, wer sich ein Hotel im Ort von ZERMATT selbst leisten kann, mit speziellen, elektrischen Zubringerfahrzeugen, welche auch das Gep\u00e4ck mitnehmen. In ZERMAT, direkt gegen\u00fcber dem Bahnhof befindet sich die Endstation der ber\u00fchmten GORNERGRAD-BAHN. Dort gehen wir hin und besorgen uns Karten. Wie wir am Vortag erkennen konnten, gibt es mehrere Ticketkombinationen und wir beschlie\u00dfen, jetzt, wo wir schon einmal da sind und h\u00f6chstwahrscheinlich nie wiederkommen werden, die Luxusvariante zu kaufen. Zu meiner \u00dcberraschung gibt es n\u00e4mlich neben der GORNERGRAD-BAHN noch einen zweiten Transportweg hinauf ins ewige Eis: Eine Seilbahn zum \u201eKLEINEN MATTERHORN\u201c. Wir kaufen 2 Tickets f\u00fcr beides und k\u00f6nnen, wenn wir wollen, bei jeder Station aussteigen und Pause machen. Der Ticketverk\u00e4ufer r\u00e4t uns, zuerst mit der Seilbahn zu fahren, da am Nachmittag oft Wind aufkommt und dann aus Sicherheitsgr\u00fcnden manchmal der Betrieb eingestellt w\u00fcrde. Die GORNERGRAD-BAHN w\u00fcrde immer fahren. Er meint dann noch scherzhaft \u201eDamit seid ihr dann den ganzen Tag besch\u00e4ftigt\u201c. Das kostet allerdings 210 EUR pro Person! Danach m\u00fcssen wir erstmal zur Fu\u00df ZERMATT durchqueren, um zur Seilbahnstation zu kommen. Wir haben Gl\u00fcck, wie heute noch oft und k\u00f6nnen eine Gondel allein benutzen. \u00dcber mehrere Stationen, wo die Gondel nur langsamer wird, fahren wir hoch bis hinauf in die Gletscherregion. Ich habe dabei den Eindruck, dass unsere Gondel automatisch von einem Seil aufs n\u00e4chste umgeladen wird. In der letzten Station m\u00fcssen wir tats\u00e4chlich aussteigen. Jetzt hat Mara noch etwas spezielles entdeckt: Es gibt Gondeln mit Glasboden. Das will sie ausprobieren. Es kostet aber extra. Das Ticket m\u00fcssen wir in der Station kaufen. Wir m\u00fcssen ein paar Augenblicke warten und dann besteigen wir wieder alleine die Gondel. Vor uns wird durch einen Mitarbeiter nochmals die Kabine geputzt und der Boden gewischt. Da drin ist es jetzt so sauber, dass man vom Fu\u00dfboden essen k\u00f6nnte. Der Fu\u00dfboden ist tats\u00e4chlich zum Teil aus Glas aber milchig undurchsichtig. Erst als wir mit der Gondel losfahren wir die Sicht freigeschaltet und wir k\u00f6nnen den Berghang 170 Meter unter uns sehen. Ich finde das cool, f\u00fcr Mara ist das sehr angsteinfl\u00f6\u00dfend. Ich ermuntere Mara mehrfach, aufzustehen und sich ebenfalls auf das Glas zu stellen was Mara dann starr vor Angst irgendwann auch macht. Als sie schlie\u00dflich steht und beide Daumen triumphierend nach oben hat mache ich ein Erinnerungsfoto. Tapfere Mara. Tapfer ist nur der, der Angst hat und sie \u00fcberwindet. Ich selbst bin nicht tapfer, obwohl ich wie selbstverst\u00e4ndlich auf dem Glasboden herummarschiere, denn ich sp\u00fcre ja auch keine Angst, die ich \u00fcberwinden m\u00fcsste. Mara ist von all diesen Emotionen so \u00fcberw\u00e4ltigt, dass sie sogar dann ein paar Tr\u00e4nen vergie\u00dft. Ich bin enorm stolz auf Mara. Am oberen Ende der Seilbahn befinden wir uns auf 3883 Meter H\u00f6he. Ich bef\u00fcrchte, ich w\u00fcrde schon nach 1 bis 2 Stunden H\u00f6henkrank werden wie schon 2013 am AIGUILLE DU MIDI aber, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer: heute sp\u00fcre ich den ganzen Tag gar nichts. Oben angekommen betritt man einen Tunnel. Von dort geht es auf eine Aussichtsplattform auf 3883 Meter H\u00f6he. Es ist beinahe wolkenloser Himmel, warm und man hat eine wirklich unfassbar sch\u00f6ne Aussicht auf die umgebenden Berge und das Matterhorn. Mara entdeckt sogar in der Ferne den MONT BLANC. Zur\u00fcck in der Seilbahnstation finden wir eine Halle wo kurze Filme \u00fcber das MATTERHORN, die Seilbahn u.\u00c4. gezeigt werden, aber das interessiert uns nicht so und wir gehen hinaus auf den Gletscher. Leider passen unsere Schuhe nicht zum Untergrund, denn festeres Schuhwerk konnten wir auf unserer Reise nicht mitnehmen. Ich habe wenigstens Turnschuhe mit aber Maras Schuhe sind, neben der Gummisohle haupts\u00e4chlich aus Stoff. Somit bleiben wir nicht lange in dieser glei\u00dfenden Helligkeit des ewigen Eises und gehen in das Stationsrestaurant. Dort muss ich mal aufs WC was 2 EUR kostet. Es ist das wohl teuerste WC, welches ich je benutzt habe. Wir kaufen dann ein paar Souvenirs und trinken unseren sp\u00e4ten Vormittagskaffee zu einem Preis, der selbst f\u00fcr die SCHWEIZ ungew\u00f6hnlich hoch ist. Wir haben heute noch viel vor, verabschieden uns vom kleinen Matterhorn und fahren wieder eine Station nach unten. Dort verlassen wir die Station und wandern zu einem kleinen Bergsee. W\u00e4hrend wir zu diesem See runtergehen, bemerke ich eine Frau, welche m\u00fchsam und verzweifelt versucht einen Kinderwagen \u00fcber diesen Wanderweg hinunter zum See zu bringen. Ihr Mann ist mit den beiden Kleinkindern schon voraus gegangen. Ich packe dann mit an und gemeinsam tragen wir dann den Kinderwagen hinunter. Heute machen wir eine Unzahl von Bildern vom MATTERHORN und wir haben enorm Gl\u00fcck. Normalerweise umh\u00fcllt sich der Berg am Gipfel oft mit einer Wolke aber heute k\u00f6nnen wir ihn wolkenlos bewundern. Wieder hinauf zur Seilbahnstation fahren wir weiter hinunter, wieder allein in der Gondel, und steigen dann bei einer Zwischenstation in die GORNERGRADBAHN um. Wir m\u00fcssen nicht warten, denn wiederum haben wir Gl\u00fcck und sie kommt sofort. Ob auf dem GORNERGRAD genehmigen wir uns dann unseren Nachmittagskaffee und kommen dabei mit einem alten Ehepaar aus GROSSBRITTANIEN ins Gespr\u00e4ch. Die Umgebung ist wei\u00df, wei\u00df und nochmals wei\u00df. Die vielen Gletscher sind eine unfassbar sch\u00f6ne aber leider im Zuge des Klimawandels verg\u00e4nglich Erscheinung. Es ist alles so wei\u00df, dass ich mit der Zeit Probleme mit meinen Augen bekomme. Ich kann bemerken, dass langsam alles, auch dunkle Stellen hinter einem milchig wei\u00dfen Vorhang zu sein scheinen. Alarmiert wende ich mich an Mara und sage ihr, dass ich offenbar langsam schneeblind werde. Das ist umso \u00e4rgerlicher als ich extra optische Sonnenbrillen auf die Reise mitgenommen habe, diese aber jetzt nicht bei mir habe. Es ist aber ohnehin schon Zeit wieder ins Tal zu fahren. Wir fahren eine Station hinunter und machen dort einen kurzen Spaziergang. Dort finden wir dann eine verlorene Kinderperlenkette. Mara nimmt sich diese mit und wird sie als Erinnerungsst\u00fcck an einen unvergesslichen Tag in ihr Sch\u00e4tzk\u00e4stchen geben. Ich kann auch in einer Felsspalte einen kleinen, sch\u00f6nen Quarzkristall erkennen. Dann nehmen wir die n\u00e4chste Bahn, um damit ganz ins Tal abzufahren, wo wir direkt gegen\u00fcber dem Bahnhof aussteigen. Es hat sich schon eine Wartschlage gebildet als der Zug eintrifft. Es ist aber abgesperrt. Zuerst k\u00f6nnen, schweizerisch geordnet alle ungehindert aussteigen und dann d\u00fcrfen die neuen Fahrg\u00e4ste einsteigen. Abgef\u00fcllt mit unvergesslichen und wundersch\u00f6nen Bildern im Kopf kommen wir wieder in T\u00c4SCH an und haben unser Hotel direkt gegen\u00fcber dem Bahnhof. 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