{"id":1498,"date":"2022-08-02T16:19:39","date_gmt":"2022-08-02T14:19:39","guid":{"rendered":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/?p=1498"},"modified":"2025-06-10T21:43:55","modified_gmt":"2025-06-10T19:43:55","slug":"tag-19-dienstag-2-august-fauniera-sampeyre-und-agnel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/2022\/08\/02\/tag-19-dienstag-2-august-fauniera-sampeyre-und-agnel\/","title":{"rendered":"Tag 19 \u2013 FAUNIERA, SAMPEYRE und AGNEL"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-not-stacked-on-mobile is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Schilderung Atlan<\/p>\n\n\n\n<p>Routiniert erledigen wir unsere morgendlichen T\u00e4tigkeiten inkl. Fr\u00fchst\u00fcck in einer leeren Bar. Der Besitzer ist sehr freundlich und erf\u00fcllt uns alle W\u00fcnsche, soweit es m\u00f6glich ist. Er hat eben eine Bar und vermietet die Zimmer nur als Nebengesch\u00e4ft.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich laufe noch schnell vor zum Alimentari, welchen wir gestern entdeckt haben, und kaufe Mineralwasser und Fruchtsaft, den wir sofort in unsere Flaschen mixen. Das Aufladen allen Gep\u00e4cks geht schnell, da die SOL ja direkt vor der Haust\u00fcre steht und Mara tatkr\u00e4ftig mithilft.<\/p>\n\n\n\n<p>12 Km hinter VINADIO befindet sich das Dorf DEMONTE, wo die Stra\u00dfe auf den COLLE FAUNIERA beginnt. Die ist nirgends angeschrieben, aber ich war schon 2 x hier und vertraue meinem Orientierungssinn. Tats\u00e4chlich finden wir die Stra\u00dfe auf Anhieb. Ich bin mir zwar am Anfang nicht g\u00e4nzlich sicher aber je weiter wir nach oben kommen, umso sicherer werde ich: Das ist die Richtige Stra\u00dfe. Anfangs f\u00fchrt sie noch durch zahllose \u201eLocalitas\u201c, aber dann steigt sie an und kommt in den Bereich der Almen, wo selbst Latschen nicht mehr wachsen. Es ist eine der sch\u00f6nsten Passstra\u00dfen des gesamten Alpenbogens und Mara hat ein WOW-Erlebnis nach dem anderen. Ich andererseits habe damit zu tun die SOL, unseren \u201eFlugzeugtr\u00e4ger\u201c, auf dieser schmalen und kurvigen Stra\u00dfe den Berg hochzufahren. Das erfordert viel Konzentration, womit ich von der Umgebung kaum was mitbekomme. Mara hat jedenfalls die volle Freude und Aussicht. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_2-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2958\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_2-300x225.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_2-768x576.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_2-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_2-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_2-1140x855.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Sie meint, sie h\u00e4tte kaum noch so eine sch\u00f6ne Stra\u00dfe in den Bergen gesehen. Auf der Querfahrt dem Gipfelgrad entlang, vorbei am COLLE VALCAVERA zur Passh\u00f6he kommt uns dann noch ein Auto entgegen, aber das bleibt Gott-Sei-Dank an einer Ausweiche stehen und l\u00e4sst uns passieren. Oben auf der Passh\u00f6he des COLLE FAUNIERA bleiben wir stehen und sind sprachlos von der majest\u00e4tischen Landschaft der Berggipfel. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_4-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2960\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_4-768x1024.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_4-225x300.jpg 225w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_4-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_4-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_4-1140x1520.jpg 1140w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_4-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Dort ist einmal ein italienischer Radfahrer gestorben. Es war eine Art Nationalheld und gewann diese Bergwertung im GIRO D ITALIA. Er war jedoch so mit Dopingmitteln vollgepumpt, dass er nach dem Erreichen des Ziels tot als Sieger vom Fahrrad gefallen ist. Tragisch. Die Italiener haben ihn jedenfalls nicht vergessen und haben ihm auf der Passh\u00f6he ein steinernes Denkmal gesetzt. Wir sehen dort auch eine schlanke, mittelgro\u00dfe Enduro. Mit der sind solche Stra\u00dfen sicherlich leichter zu fahren als mit unserer beladenen SOL. Wir kommen mit dem Besitzer ins Gespr\u00e4ch, der meint, er besitze ein Haus in der nur wenige Kilometer entfernten Ortschaft CASTELMAGNO und mit seinem Bike f\u00e4hrt er in seiner Freizeit immer wieder hier herum. Er warnt uns noch, dass die Abfahrt nach MARMORA eine \u201ebumpy road\u201c w\u00e4re. Ich kenne diese Stra\u00dfe und wei\u00df, dass dies eine Untertreibung ist. Wer hier nicht \u00fcber gen\u00fcgend Bodenfreiheit und Fahrk\u00fcnste verf\u00fcgt vernichtet schlicht sein Fahrzeug. Via dem COLLE DEL VALLONETTO und dem COLLE D\u00b4ESISCHIE geht\u2019s diese Stra\u00dfe runter nach MARMORA. Die gesamte Stra\u00dfe ist eigentlich eine Milit\u00e4rstra\u00dfe und sie ist nur wenig gepflegt. Teilweise \u00fcberqueren wir behelfsm\u00e4\u00dfig beseitigte Hangrutschungen und Schotterst\u00fccke. Es ist trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen ein sch\u00f6nes Abenteuer. Kurz vor MARMORA bleiben wir auf einem leeren LKW-Abstellplatz stehen und machen eine kurze Pause w\u00e4hrend der Mara mal kurz in die B\u00fcsche verschwindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei PONTE MARMORA biegen wir Richtung Osten auf die SP335 ab und nach nur wenigen Kilometern auf die Stra\u00dfe rauf auf den COLLE SAMPEYRE. Wieder ist die Stra\u00dfe eng, steil, holprig und un\u00fcbersichtlich. An einer Stra\u00dfengabelung nehme ich aber leider die falsche Stra\u00dfe und wir finden uns rasch in einer Sackgasse wieder. Das vorsichtige Umdrehen und der heutige Tag haben mir schon etwas Substanz gekostet. Wieder zur\u00fcck an der Stra\u00dfengabelung m\u00fcsste ich auf engstem Raum eine Kurve von mind. 160 Grad hinkriegen \u2013 was ich nicht schaffe und wir fallen wieder einmal um. Mara f\u00e4llt auf mich drauf und landet damit weich. Ich bin wieder einmal ziemlich geknickt und beschlie\u00dfe in Zukunft im Zweifelsfall zu reversieren. Die Auffahrt auf den COLLE SAMPEYRE ist auch deshalb so sch\u00f6n, weil man z.T. einem Grad entlang f\u00e4hrt und es Stellen gibt, wo man auf beiden Seiten ins Tal runtersehen kann. Am SAMPEYRE machen wieder Rast und eine Menge Fotos.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_5-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2961\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_5-768x1024.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_5-225x300.jpg 225w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_5-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_5-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_5-1140x1520.jpg 1140w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_5-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_7-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2963\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_7-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_7-300x225.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_7-768x576.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_7-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_7-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_7-1140x855.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer gem\u00e4chlichen Abfahrt ins Tal wollen wir unseren Mittagskaffee haben und suchen uns in der Ortschaft SAMPEYRE ein Kaffeehaus. Davor hat am Vormittag offenbar ein Obst und Gem\u00fcsemarkt stattgefunden und wir k\u00f6nnen den Verk\u00e4ufern zusehen, wie sie routiniert ihre Tische and Waren abbauen und in die LKWs verstauen. Die Bedienung ist ein halbw\u00fcchsiges M\u00e4dchen, vielleicht 14 Jahre alt, und bem\u00fcht sich nach Kr\u00e4ften alles richtig zu machen. Supers\u00fc\u00df!<\/p>\n\n\n\n<p>Danach sollte es eigentlich f\u00fcr den heutigen Tag entspannter weitergehen, denn die Anfahrt zum COL AGNEL ist breit und entspannt. Nur die letzten Spitzkehren sind eng und steil. Letztes Jahr musste ich miterleben, wie ein unsicherer Autofahrer mitten in der letzten, sehr engen Kehre stehenblieb. Das ist so ziemlich der ung\u00fcnstigste Ort, an dem man \u00fcberhaupt stehenbleiben kann. Wie ich damals an dem Auto friktionsfrei vorbeigekommen bin, wei\u00df ich bis heute nicht. Mara und ich sind ein perfekt eingespieltes Team. Ich habe naturgem\u00e4\u00df meinen Blick auf die Stra\u00dfe unmittelbar vor mir und sie gibt mir Info \u00fcber den weiteren Verlauf. Z.B., ob uns in einer Kehre ein anderes Fahrzeug entgegenkommt. Trotzdem passiert folgendes: Obwohl ich nur langsam im Enduro-Modus hinauftuckere, werden wir unmittelbar nach einer Kehre von einem entgegenkommenden Auto \u00fcberrascht. Ich reagiere vollst\u00e4ndig unterbewusst und steuere die SOL an dem Auto vorbei. Das war einer der gef\u00e4hrlichsten Situationen auf unserer gesamten Reise, denn unmittelbar neben der Stra\u00dfe beginnt der Abgrund. Wenn man den Asphalt verl\u00e4sst, ist der Tod gewiss, denn Absperrungen gibt es keine und das Auto ist auf der Stra\u00dfe mittig dahergekommen. Selbst heute noch, w\u00e4hrend ich diese Zeilen schreibe, kommt mir das Grausen. Mara meint nur, ich h\u00e4tte die Situation h\u00f6chst professionell bereinigt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_3-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2959\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_3-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_3-300x225.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_3-768x576.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_3-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_3-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_3-1140x855.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Von Weitem k\u00f6nnen wir, nur noch wenig von der Passh\u00f6he entfernt, wieder einen Autofahrer erkennen, der sein Auto diese Stra\u00dfe nicht herunterf\u00e4hrt, sondern herunter zittert. Ich bremse mich so weit ein, dass ich sicher sein kann, dass ich dem Typen nicht wieder in einer Kehre begegne. Dann ist auch die letzte Kehre geschafft und wir stehen an der Grenze zu FRANKREICH auf 2744m bei bestem Sonnenschein. Hier in der N\u00e4he, nur ein paar Kilometer weiter \u00f6stlich hat Hannibal mit seinen Elefanten die Alpen \u00fcberquert.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_8-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2964\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_8-768x1024.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_8-225x300.jpg 225w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_8-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_8-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_8-1140x1520.jpg 1140w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_8-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_9-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2965\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_9-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_9-300x225.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_9-768x576.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_9-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_9-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Frankreichtour_T19_9-1140x855.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer kleinen Pause fahren wir Richtung CHATEAU QUERAS ab. Dort fahre ich in den Ort hinein, um ein sch\u00f6nes Foto mit meinem Handy von der Burg zu bekommen. Die sieht wieder einmal aus wie von DISNEY gezeichnet und ist ein weiterer Geniestreich von VAUBAN. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"472\" src=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Frankreichtour_T19_1-1024x472.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1581\" srcset=\"https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Frankreichtour_T19_1-1024x472.jpg 1024w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Frankreichtour_T19_1-300x138.jpg 300w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Frankreichtour_T19_1-768x354.jpg 768w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Frankreichtour_T19_1-1536x709.jpg 1536w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Frankreichtour_T19_1-2048x945.jpg 2048w, https:\/\/motorradjedi.reisen\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Frankreichtour_T19_1-1140x526.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind jetzt schon lange auf den R\u00e4dern und werden m\u00fcde. Bei mir hat das die Auswirkung, dass ich in der GORGES DU QUERAS auf einer langen Geraden versuche ein langsam fahrendes Auto zu \u00fcberholen. Das will aber links auf einen Parkplatz abbiegen und hat auch schon den Blinker drau\u00dfen, der mir aber entgeht. Nur ein lauter Schrei von Mara \u201eDER BIEGT LINKS AB!!!!!!\u201c l\u00e4sst mich die Situation erkennen und ich breche den \u00dcberholvorgang mit einer Vollbremsung ab. Danke Mara \u2013 Du bist eine perfekte Beifahrerin und hast uns gerade vor einem schweren Unfall bewahrt.<\/p>\n\n\n\n<p>In GUILLESTRE kenne ich eine Tankstelle, wo wir volltanken und im schmalen Schatten einer Garage nochmals kurz Pause machen. Danach geht es zum Endspurt nach PRA LOUP. Vorher m\u00fcssen wir noch den COL DE VARS \u00fcberwinden. Dessen Stra\u00dfe ist auf der Seite von GUILLESTRE breitest und langweilig ausgebaut und ich kenne das Kaffeehaus auf der Passh\u00f6he wo der Besitzer unfreundlich ist und man sich um einen Kaffee lange anstellen muss. Nach der Abfahrt vom VARS in Richtung S\u00fcden geht ein Tal Richtung Nordosten, wo man von Ferne die PONT DU CHATELET sehen kann. Ich war noch nie dort und konnte sie bis jetzt auch nur im Vorbeifahren 1x in der Ferne erkennen. Auch diesmal will sie mir nicht ins Auge springen. Kurz danach kommen wir am FORT DE TOURNOUX vorbei, welches in seiner Gr\u00f6\u00dfe auch Mara beeindruckt. Das habe ich leider ebenfalls noch nicht besucht und womit es noch auf meiner Liste steht. Wenn ich m\u00fcde werde, werde ich ungeduldig und vor uns fahren ein paar besonders z\u00f6gerliche Autos die ich schimpfend \u00fcberhole. Mara versucht mich einzubremsen, aber ich will einfach nur noch ankommen. Der Tag heute war wirklich anstrengend. Es geht vorbei an BARCELONNETTE und hoch auf 1600 Meter nach PRA LOUP. Dort bleiben wir in der N\u00e4he unserer Unterkunft stehen, denn es gibt keine Zufahrtstra\u00dfe. Mara hat heute mit ihrer Helmkamera viele Fotos gemacht. Sie kann mir gerade noch sagen, dass ich \u00fcber den Gehweg zum Hotelzufahrten soll, als ihr Akku des Intercoms endg\u00fcltig w.o. gibt. Macht nix, denn wenige Sekunden sp\u00e4ter ist die heutige Tagesetappe sowieso zu Ende. Als ich zufahre, sprintet ein halbw\u00fcchsiger Junge auf mich zu und meldet atemlos: \u201eMy boss told me that I shall tell you that you can park your motorbike here\u201c und deutet dabei auf ein Sonnendach. Ich muss schmunzeln. Die SOL dort abgestellt und alles in unsere Unterkunft gebracht und dann ist f\u00fcr heute Schluss. Es war ein toller Motorradtag, aber jetzt bin ich ersch\u00f6pft und gl\u00fccklich in meiner Unterkunft zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Abend gehen wir im Ort ein wenig spazieren und finden eine Pizzeria wo wir nicht nur Pizza essen sondern auch etwas Salat, einen Aperitif (einen Genepy), Limoncello und eine ganze Flasche Wein trinken.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-not-stacked-on-mobile is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schilderung Atlan Routiniert erledigen wir unsere morgendlichen T\u00e4tigkeiten inkl. Fr\u00fchst\u00fcck in einer leeren Bar. Der Besitzer ist sehr freundlich und erf\u00fcllt uns alle W\u00fcnsche, soweit es m\u00f6glich ist. Er hat eben eine Bar und vermietet die Zimmer nur als Nebengesch\u00e4ft. Ich laufe noch schnell vor zum Alimentari, welchen wir gestern entdeckt haben, und kaufe Mineralwasser und Fruchtsaft, den wir sofort in unsere Flaschen mixen. Das Aufladen allen Gep\u00e4cks geht schnell, da die SOL ja direkt vor der Haust\u00fcre steht und Mara tatkr\u00e4ftig mithilft. 12 Km hinter VINADIO befindet sich das Dorf DEMONTE, wo die Stra\u00dfe auf den COLLE FAUNIERA beginnt. Die ist nirgends angeschrieben, aber ich war schon 2 x hier und vertraue meinem Orientierungssinn. Tats\u00e4chlich finden wir die Stra\u00dfe auf Anhieb. Ich bin mir zwar am Anfang nicht g\u00e4nzlich sicher aber je weiter wir nach oben kommen, umso sicherer werde ich: Das ist die Richtige Stra\u00dfe. Anfangs f\u00fchrt sie noch durch zahllose \u201eLocalitas\u201c, aber dann steigt sie an und kommt in den Bereich der Almen, wo selbst Latschen nicht mehr wachsen. Es ist eine der sch\u00f6nsten Passstra\u00dfen des gesamten Alpenbogens und Mara hat ein WOW-Erlebnis nach dem anderen. Ich andererseits habe damit zu tun die SOL, unseren \u201eFlugzeugtr\u00e4ger\u201c, auf dieser schmalen und kurvigen Stra\u00dfe den Berg hochzufahren. Das erfordert viel Konzentration, womit ich von der Umgebung kaum was mitbekomme. Mara hat jedenfalls die volle Freude und Aussicht. Sie meint, sie h\u00e4tte kaum noch so eine sch\u00f6ne Stra\u00dfe in den Bergen gesehen. Auf der Querfahrt dem Gipfelgrad entlang, vorbei am COLLE VALCAVERA zur Passh\u00f6he kommt uns dann noch ein Auto entgegen, aber das bleibt Gott-Sei-Dank an einer Ausweiche stehen und l\u00e4sst uns passieren. Oben auf der Passh\u00f6he des COLLE FAUNIERA bleiben wir stehen und sind sprachlos von der majest\u00e4tischen Landschaft der Berggipfel. Dort ist einmal ein italienischer Radfahrer gestorben. Es war eine Art Nationalheld und gewann diese Bergwertung im GIRO D ITALIA. Er war jedoch so mit Dopingmitteln vollgepumpt, dass er nach dem Erreichen des Ziels tot als Sieger vom Fahrrad gefallen ist. Tragisch. Die Italiener haben ihn jedenfalls nicht vergessen und haben ihm auf der Passh\u00f6he ein steinernes Denkmal gesetzt. Wir sehen dort auch eine schlanke, mittelgro\u00dfe Enduro. Mit der sind solche Stra\u00dfen sicherlich leichter zu fahren als mit unserer beladenen SOL. Wir kommen mit dem Besitzer ins Gespr\u00e4ch, der meint, er besitze ein Haus in der nur wenige Kilometer entfernten Ortschaft CASTELMAGNO und mit seinem Bike f\u00e4hrt er in seiner Freizeit immer wieder hier herum. Er warnt uns noch, dass die Abfahrt nach MARMORA eine \u201ebumpy road\u201c w\u00e4re. Ich kenne diese Stra\u00dfe und wei\u00df, dass dies eine Untertreibung ist. Wer hier nicht \u00fcber gen\u00fcgend Bodenfreiheit und Fahrk\u00fcnste verf\u00fcgt vernichtet schlicht sein Fahrzeug. Via dem COLLE DEL VALLONETTO und dem COLLE D\u00b4ESISCHIE geht\u2019s diese Stra\u00dfe runter nach MARMORA. Die gesamte Stra\u00dfe ist eigentlich eine Milit\u00e4rstra\u00dfe und sie ist nur wenig gepflegt. Teilweise \u00fcberqueren wir behelfsm\u00e4\u00dfig beseitigte Hangrutschungen und Schotterst\u00fccke. Es ist trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen ein sch\u00f6nes Abenteuer. Kurz vor MARMORA bleiben wir auf einem leeren LKW-Abstellplatz stehen und machen eine kurze Pause w\u00e4hrend der Mara mal kurz in die B\u00fcsche verschwindet. Bei PONTE MARMORA biegen wir Richtung Osten auf die SP335 ab und nach nur wenigen Kilometern auf die Stra\u00dfe rauf auf den COLLE SAMPEYRE. Wieder ist die Stra\u00dfe eng, steil, holprig und un\u00fcbersichtlich. An einer Stra\u00dfengabelung nehme ich aber leider die falsche Stra\u00dfe und wir finden uns rasch in einer Sackgasse wieder. Das vorsichtige Umdrehen und der heutige Tag haben mir schon etwas Substanz gekostet. Wieder zur\u00fcck an der Stra\u00dfengabelung m\u00fcsste ich auf engstem Raum eine Kurve von mind. 160 Grad hinkriegen \u2013 was ich nicht schaffe und wir fallen wieder einmal um. Mara f\u00e4llt auf mich drauf und landet damit weich. Ich bin wieder einmal ziemlich geknickt und beschlie\u00dfe in Zukunft im Zweifelsfall zu reversieren. Die Auffahrt auf den COLLE SAMPEYRE ist auch deshalb so sch\u00f6n, weil man z.T. einem Grad entlang f\u00e4hrt und es Stellen gibt, wo man auf beiden Seiten ins Tal runtersehen kann. Am SAMPEYRE machen wieder Rast und eine Menge Fotos. Nach einer gem\u00e4chlichen Abfahrt ins Tal wollen wir unseren Mittagskaffee haben und suchen uns in der Ortschaft SAMPEYRE ein Kaffeehaus. Davor hat am Vormittag offenbar ein Obst und Gem\u00fcsemarkt stattgefunden und wir k\u00f6nnen den Verk\u00e4ufern zusehen, wie sie routiniert ihre Tische and Waren abbauen und in die LKWs verstauen. Die Bedienung ist ein halbw\u00fcchsiges M\u00e4dchen, vielleicht 14 Jahre alt, und bem\u00fcht sich nach Kr\u00e4ften alles richtig zu machen. Supers\u00fc\u00df! Danach sollte es eigentlich f\u00fcr den heutigen Tag entspannter weitergehen, denn die Anfahrt zum COL AGNEL ist breit und entspannt. Nur die letzten Spitzkehren sind eng und steil. Letztes Jahr musste ich miterleben, wie ein unsicherer Autofahrer mitten in der letzten, sehr engen Kehre stehenblieb. Das ist so ziemlich der ung\u00fcnstigste Ort, an dem man \u00fcberhaupt stehenbleiben kann. Wie ich damals an dem Auto friktionsfrei vorbeigekommen bin, wei\u00df ich bis heute nicht. Mara und ich sind ein perfekt eingespieltes Team. Ich habe naturgem\u00e4\u00df meinen Blick auf die Stra\u00dfe unmittelbar vor mir und sie gibt mir Info \u00fcber den weiteren Verlauf. Z.B., ob uns in einer Kehre ein anderes Fahrzeug entgegenkommt. Trotzdem passiert folgendes: Obwohl ich nur langsam im Enduro-Modus hinauftuckere, werden wir unmittelbar nach einer Kehre von einem entgegenkommenden Auto \u00fcberrascht. Ich reagiere vollst\u00e4ndig unterbewusst und steuere die SOL an dem Auto vorbei. Das war einer der gef\u00e4hrlichsten Situationen auf unserer gesamten Reise, denn unmittelbar neben der Stra\u00dfe beginnt der Abgrund. Wenn man den Asphalt verl\u00e4sst, ist der Tod gewiss, denn Absperrungen gibt es keine und das Auto ist auf der Stra\u00dfe mittig dahergekommen. Selbst heute noch, w\u00e4hrend ich diese Zeilen schreibe, kommt mir das Grausen. Mara meint nur, ich h\u00e4tte die Situation h\u00f6chst professionell bereinigt. Von Weitem k\u00f6nnen wir, nur noch wenig von der Passh\u00f6he entfernt, wieder einen Autofahrer erkennen, der sein Auto diese Stra\u00dfe nicht herunterf\u00e4hrt, sondern herunter zittert. Ich bremse mich so weit ein, dass ich sicher sein kann, dass ich dem Typen nicht wieder in einer Kehre begegne. Dann ist auch die letzte Kehre geschafft und wir stehen an der Grenze zu FRANKREICH auf 2744m bei bestem Sonnenschein. Hier in der N\u00e4he, nur ein paar Kilometer weiter \u00f6stlich hat Hannibal mit seinen Elefanten die Alpen \u00fcberquert. Nach einer kleinen Pause fahren wir Richtung CHATEAU QUERAS ab. Dort fahre ich in den Ort hinein, um ein sch\u00f6nes Foto mit meinem Handy von der Burg zu bekommen. Die sieht wieder einmal aus wie von DISNEY gezeichnet und ist ein weiterer Geniestreich von VAUBAN. Wir sind jetzt schon lange auf den R\u00e4dern und werden m\u00fcde. Bei mir hat das die Auswirkung, dass ich in der GORGES DU QUERAS auf einer langen Geraden versuche ein langsam fahrendes Auto zu \u00fcberholen. Das will aber links auf einen Parkplatz abbiegen und hat auch schon den Blinker drau\u00dfen, der mir aber entgeht. Nur ein lauter Schrei von Mara \u201eDER BIEGT LINKS AB!!!!!!\u201c l\u00e4sst mich die Situation erkennen und ich breche den \u00dcberholvorgang mit einer Vollbremsung ab. Danke Mara \u2013 Du bist eine perfekte Beifahrerin und hast uns gerade vor einem schweren Unfall bewahrt. In GUILLESTRE kenne ich eine Tankstelle, wo wir volltanken und im schmalen Schatten einer Garage nochmals kurz Pause machen. Danach geht es zum Endspurt nach PRA LOUP. Vorher m\u00fcssen wir noch den COL DE VARS \u00fcberwinden. Dessen Stra\u00dfe ist auf der Seite von GUILLESTRE breitest und langweilig ausgebaut und ich kenne das Kaffeehaus auf der Passh\u00f6he wo der Besitzer unfreundlich ist und man sich um einen Kaffee lange anstellen muss. Nach der Abfahrt vom VARS in Richtung S\u00fcden geht ein Tal Richtung Nordosten, wo man von Ferne die PONT DU CHATELET sehen kann. Ich war noch nie dort und konnte sie bis jetzt auch nur im Vorbeifahren 1x in der Ferne erkennen. Auch diesmal will sie mir nicht ins Auge springen. Kurz danach kommen wir am FORT DE TOURNOUX vorbei, welches in seiner Gr\u00f6\u00dfe auch Mara beeindruckt. Das habe ich leider ebenfalls noch nicht besucht und womit es noch auf meiner Liste steht. Wenn ich m\u00fcde werde, werde ich ungeduldig und vor uns fahren ein paar besonders z\u00f6gerliche Autos die ich schimpfend \u00fcberhole. Mara versucht mich einzubremsen, aber ich will einfach nur noch ankommen. Der Tag heute war wirklich anstrengend. Es geht vorbei an BARCELONNETTE und hoch auf 1600 Meter nach PRA LOUP. Dort bleiben wir in der N\u00e4he unserer Unterkunft stehen, denn es gibt keine Zufahrtstra\u00dfe. Mara hat heute mit ihrer Helmkamera viele Fotos gemacht. Sie kann mir gerade noch sagen, dass ich \u00fcber den Gehweg zum Hotelzufahrten soll, als ihr Akku des Intercoms endg\u00fcltig w.o. gibt. Macht nix, denn wenige Sekunden sp\u00e4ter ist die heutige Tagesetappe sowieso zu Ende. Als ich zufahre, sprintet ein halbw\u00fcchsiger Junge auf mich zu und meldet atemlos: \u201eMy boss told me that I shall tell you that you can park your motorbike here\u201c und deutet dabei auf ein Sonnendach. Ich muss schmunzeln. Die SOL dort abgestellt und alles in unsere Unterkunft gebracht und dann ist f\u00fcr heute Schluss. Es war ein toller Motorradtag, aber jetzt bin ich ersch\u00f6pft und gl\u00fccklich in meiner Unterkunft zu sein. Am Abend gehen wir im Ort ein wenig spazieren und finden eine Pizzeria wo wir nicht nur Pizza essen sondern auch etwas Salat, einen Aperitif (einen Genepy), Limoncello und eine ganze Flasche Wein trinken.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":2962,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[127,128,22,173],"tags":[],"class_list":["post-1498","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-127","category-2022-tourentagebuch-frankreich-tour","category-bike-touren","category-rezzo-bis-briancon"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1498","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1498"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1498\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2976,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1498\/revisions\/2976"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2962"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1498"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1498"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/motorradjedi.reisen\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1498"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}